
Sportwaffen-Informationen: Selbstladegewehre
US Rifle M1 Garand
Das Garand-Gewehr wurde in den 30er Jahren entwickelt und war die Standardwaffe der US-Armee im 2. Weltkrieg. In den Aufbaujahren diente es auch noch bei der Bundeswehr. Die Amerikaner entwickelten die Waffe in den 50er Jahren zum gleichermaßen bekannten M14 weiter. Das Garand ist ein Gasdrucklader, d.h., das automatische Nachladen der Waffe wird durch eine Abzapfung von Pulvergasen aus dem Lauf beim Schuß bewirkt. Es verfügt über kein herausnehmbares Magazin, sondern wird mit Clips von oben in den offenen Magazinschacht geladen.

Garands gehören zu den schon etwas kostspieliegeren Ordonanzwaffen. Die dazugehörige Patrone ist in der Regel die .30-06 Springfield, seltener sind auch Exemplare im Kaliber .308 Winchester.
Heckler & Koch SL-8
Das Heckler & Koch SL-8 ist die Zivilversion des neuen Dienstgewehrs der Bundeswehr, des G-36. Das SL-8 weist wie das G-36 modernste Konstruktionsmerkmale auf. So bestehen z.B. nur noch der Lauf und der Verschluß der Waffe aus Stahl, alle anderen Teile sind aus hochfestem Kunststoff gefertigt. Wie das G-36 verschießt das SL-8 die relativ kleine Patrone .223 Remington. Die Magazinkapazität beträgt zehn Schuß. Das Schußverhalten der .223 Remington wird allgemein als sehr angenehm empfunden, so daß auch längere Schußserien ohne "Blaue Flecken" überstanden werden.

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